Wir haben unseren Atomausstieg geschafft

Mario Priggen

NATURSTROM-Kunde der ersten Stunde

Beruflich begeistern Mario Priggen Kreativität und Geschmäcker: Der 64-Jährige ist gelernter Konditor und hat als Koch bei der Bundeswehr gearbeitet. Seine Frau Elisabeth Priggen hat ihren Job als Hauptschullehrerin immer als Berufung gesehen. Gemeinsam reisen sie gerne. In Senden bei Münster verwirklichen sie ihre eigene Energiewende.

Mario Priggen war einer der ersten naturstrom-Kunden. Er installierte sich eine Photovoltaik-Anlage, als die Anschaffungskosten noch hoch waren und Eigenverbrauch undenkbar. Auch Wärme und Wasser werden im Eigenheim erneuerbar erzeugt.

Ein Schlüsselerlebnis war die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl

Als Nächstes möchte er nachhaltig mobil werden. Was ihn dazu bewegt hat – damals und heute: „Ein Schlüsselerlebnis war die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Und auch unsere Reise: Wir sind zwei Mal in Tschernobyl gewesen und haben auch Freunde, die selber in den verstrahlten Gebieten leben. Jetzt haben sie einen kleinen Garten, ihr Schweinchen und wollen dann doch lieber zu Hause bleiben. Wenn man mitbekommt, wie die Leute dort leben und weiß, welcher Strahlenbelastung sie ausgesetzt sind, kann man eigentlich nur sagen: Nein, das darf sich nicht wiederholen. Und das heißt, Atomanlagen müssen abgeschaltet werden. Wir haben uns immer darüber geärgert, dass im normalen Strommix Atomstrom drin ist. Wir wollten weg davon – und das war erst ab 1998 durch einen Wechsel zu einem Ökostromversorger möglich. Mittlerweile gibt es ja vier echte Ökostromanbieter, aber NATURSTROM ist für uns immer noch der, der am glaubwürdigsten und auch am besten ist.“